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Mysterium Notbremse – Wann sie gezogen werden darf und wann nicht

Letztens hörte ich auf dem Heimweg ein Gespräch einer Mutter mit ihrer Tochter, das mich sofort in meine eigene Kindheit zurückversetzte. Neben den nächsten Haltestellen, die die Kleine fehlerfrei aufsagen konnte, gab es aber auch ein paar Fragen. Eine davon war: „Mama, was macht das rote Ding da?“ Die Erklärung kam sogleich: „Das ist die Notbremse. Wenn du daran ziehst, dann hält die Bahn sofort an. Das darfst du aber nur machen, wenn in der Bahn etwas ganz Schlimmes passiert, sonst ist das verboten.“ Die Erklärung ist zwar im Großen und Ganzen richtig, sorgte damals aber bei mir dafür, dass meine Hemmschwelle, die Notbremse zu ziehen, ins Unermessliche stieg – und damit bin ich nicht allein. Weiterlesen

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Kritik zu den Sitzen des TW 3000 – ist angekommen

Im Frühjahr 2015 ging unsere neuste Stadtbahn – der TW 3000 – in den Linienbetrieb und seit dem wird das Fahrzeug leider auch immer wieder kritisiert. Im Fokus der Beschwerden stehen vor allem immer wieder die Sitze: Sie sind zu schmal, zu hart, zu hoch und die Kante zu scharf. Kurzum: Die Sitze des TW 3000 bieten einiges an Verbesserungspotential. Weiterlesen

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Herzenssache: Mit Defibrillatoren Leben retten

Ein junger Mann um die 30 macht sich morgens mit der Stadtbahn auf den Weg zur Arbeit. Auf ihn wartet ein anstrengendes Meeting mit dem Chef, auf das er sich in der Bahn noch kurz vorbereiten will. Zwischen den Stationen Sedanstraße und Hauptbahnhof wird ihm plötzlich schwindelig, Übelkeit setzt ein. Er bekommt kaum noch Luft und bricht kurz darauf zusammen.

So oder so ähnlich könnte es wohl aussehen, wenn ein Fahrgast bei uns in der Bahn wegen eines Herzinfarktes kollabiert. Jährlich sterben rund 100.000 Menschen in Deutschland an plötzlichem Herztod – ganz ohne gesundheitliche Vorzeichen. Rund ein Drittel dieser Menschen könnte durch schnelle Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet werden. Und genau aus diesem Grund hängen seit 2013 insgesamt 46 Defibrillatoren in unseren (unterirdischen) Stationen und im Kundenzentrum in der Karmarschstraße. Weiterlesen

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Von Rolltreppen, die nicht rollen

Gestern stand ich am Hauptbahnhof und wartete auf meine 3, als ich die Plakate das erste Mal richtig wahrnahm: Body-Optimierung, schnell und effizient abnehmen – es ist das Jahresauftaktthema. Alle Jahre wieder. Wir quälen uns auf Heimtrainern, rennen durch die Eilenriede, zählen jede einzelne Kalorie. Aber die „erzwungene“ Bewegung, wenn die Rolltreppe einmal ausgefallen ist, gefällt uns meist nicht. Dann ärgern und fragen wir uns, warum das Ding – das im Fachjargon eigentlich Fahrtreppe heißt – nun schon wieder kaputt ist. Aber „stehen“ können Fahrtreppen aus verschiedensten Gründen: Weiterlesen

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TW 6000 in Budapest – Eine zweite Heimat in der Ferne

Die grünen Stadtbahnen der üstra: Für manche Fahrgäste sind sie einfach reif für die Rente, doch für mich und viele andere sind sie jahrelange Wegbegleiter und -bereiter. Sie haben meine Sicht auf öffentlichen Nahverkehr geprägt und ich möchte die vielen Fahrten mit ihnen nicht missen. Umso erfreulicher ist es daher zu sehen, dass einige ältere TW 6000 nach ihrem hannoverschen Dienst auch weiterhin im Einsatz bleiben – in Budapest. 2001 traf der erste Wagen in Ungarns Hauptstadt ein; 99 seiner Geschwister folgten ihm bis jetzt dorthin. Im vergangenen Sommer konnte ich mir ansehen, wie gut sich die Grünen in ihrer neuen Familie eingelebt haben, Farbwechsel inklusive. Weiterlesen