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Herz am Deich

150 Jahre Straßenbahn in Hannover, 130 Jahre ÜSTRA und 130 Jahre Betriebshof Glocksee. Der Blick geht 2022 zurück ins Jahr 1892, an die Ihmestraße und was sich dort hinter den Deichen überaus Zukunftsweisendes tat.

Wer in Hannover nach dem Bahnhof Ihmestraße fragt, wird statt einer Antwort fragende Blicke bekommen. Schon die Ihmestraße ist eine Hürde: Es gibt sie seit 1985 nicht mehr. Also auch keinen Bahnhof? Von wegen – hier schlägt das betriebliche Herz der ÜSTRA Stadtbahnen. Denn „Bahnhof Ihmestraße“ – heute Glocksee – ist nicht weniger als eine Keimzelle, war jahrzehntelang das Herz der ÜSTRA und die Ihmestraße erste Adresse in Sachen Nahverkehr. Wo nach dem ersten Grundstückskauf diverse Wagenhallen und ein Dampfkraftwerk, Werkstätten, Lager, Wohnungen und mehr entstanden, befindet sich heute die Stadtbahn-Hauptwerkstatt der ÜSTRA. Der Betriebshof zog 1958 einige Meter weiter ihmeabwärts nach „Ohe“ – und hier steht in den Jahren ab 2023 das aktuell wohl größte Neubauvorhaben der ÜSTRA an. Rund um die vergessene Ihmestraße ist also weiter viel Bewegung. Tag und Nacht. Heute und morgen.

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Barrierefreiheit? „Für die Menschen!“

Wer in unserem Stadtbahnnetz unterwegs ist, kann es bestätigen: Entweder es stehen schon Hochbahnsteige, oder es wird fleißig dafür gebaut. Was während der Bauphasen manchmal lästig ist, zahlt sich am Ende aus: Mehr als 83 Prozent der Stadtbahnhaltestellen sind auch für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen erreichbar, Tendenz steigend. Damit alle Menschen mit der ÜSTRA unterwegs sein können, bedarf es aber mehr als nur gut ausgebaute Haltestellen. Den Überblick über alle Entwicklungen und Maßnahmen hat der ÜSTRA Beauftragte für Barrierefreiheit, Detlef Klug.

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Sonntags im Museum

„Nachts im Museum“: Der Film mit Ben Stiller und dem wunderbaren, leider schon verstorbenen Robin Williams war 2006 das, was man im Kino altmodisch einen Kassenschlager nennt. Der Film, der wie viele erfolgreiche Filme zwei Fortsetzungen nach sich zog, begeisterte Jung und Alt. Den Bogen von Hollywood nach Wehmingen zu schlagen, ist zugegeben gewagt, aber das ÜSTRA Fahrtenbuch ist ja bekannt dafür, sich auch mal etwas zu trauen. Also begleitet uns gerne auf die Reise in das beschauliche Örtchen 20 Kilometer südöstlich von Hannover, wo es an jedem Wochenende heißt: „Sonntags im Museum“. Wir nehmen Euch mit zu historischen Straßenbahnen auf einem Gelände mit bewegter Vergangenheit und stellen Euch Herrn Krüger vor, der zwar nicht der Museumswärter ist, sich aber im Museum am Roten Berg bestens auskennt.

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Kurioses Mannschaftsfoto auf dem Maschsee

Kennt Ihr das auch? Ich habe eine große, alte Fotokiste, in der liegen völlig ungeordnet unzählige Bilder, ganz klassisch auf Papier. Manchmal öffne ich den Deckel der Kiste, nehme das erste Foto in die Hand und bin dann die nächste Stunde verschwunden in der Vergangenheit, dokumentiert auf Bildern. Ein Fotoarchiv ist ein Schatz, und immer wieder gibt es Altes neu zu entdecken. Das gilt auch für das ÜSTRA Fotoarchiv, nur dass es keine Schatzkiste, sondern eine riesige Schatzkammer ist. Eine teilweise schon digitalisierte Schatzkammer, in der Sensationsfunde lagern. Wie zum Beispiel ein Mannschaftsfoto der Fußballprofimannschaft von Hannover 96, bei dem die ÜSTRA eine tragende Rolle spielt. Für das ÜSTRA Fahrtenbuch habe ich mich mit zwei Hauptbeteiligten von damals getroffen, um die Geschichte dieses ganz besonderen Bildes zu erzählen.

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Entspannt zur Arbeit: Pendeln mit der Stadtbahn

Mittwochmorgen, 7.45 Uhr: Johannes Sonneborn steigt lässig, Schritt für Schritt, die Treppen der Tunnelstation am „Lister Platz“ hinab und geht zielstrebig auf das Gleis der Linien 3, 7, 9 in Fahrtrichtung stadtauswärts zu. Johannes kennt die Strecke mit der Stadtbahn ins Büro aus dem Effeff. Für das Fahrtenbuch nimmt uns der ÜSTRA Pendler mit auf seine Fahrt ins Büro und zeigt uns, weshalb er gerne mit der ÜSTRA in den Arbeitstag startet.

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