25 Jahre „Das Fahrgastfernsehen.“: Immer gut informiert durch Hannover
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25 Jahre „Das Fahrgastfernsehen.“: Immer gut informiert durch Hannover

Ein Vierteljahrhundert: So lange gehört das Fahrgastfernsehen schon zur ÜSTRA. Jetzt feiert Hannover nicht nur das Jubiläum, sondern auch, dass sich das Medium kontinuierlich neu erfindet – und ein Teil der ÜSTRA Familie geworden ist.

Etwas war anders, als ich am Kröpcke auf die Einfahrt meiner Stadtbahn wartete. Nicht etwa die Fliesen oder die Lautsprecheransagen, sondern die Nachrichten, die über den Beamer in die Stationsmitte projiziert wurden. Das Fahrgastfernsehen hat sich ein neues Layout verpasst und erstrahlt seitdem in neuem Glanz. „Wir erfinden uns immer wieder neu. Wir entwickeln ständig neue Ideen, neue Formate, neue Projekte“, resümiert René Schweimler, Geschäftsführer und Chefredakteur des Fahrgastfernsehens. Und es stimmt: Blickt man auf das letzte Vierteljahrhundert zurück, fallen mir nicht nur die Tafeln mit den täglichen News aus und für Hannover ein, sondern Hintergrundgespräche mit lokalen und internationalen Promis, Konzertberichte und nicht zuletzt das allseits beliebte Open-Air-Kino „Seh-Fest“.

Das Fahrgastfernsehen erstrahlt in neuem Glanz. (Foto: Florian Arp)

Das Fahrgastfernsehen bleibt innovativ

Doch nicht nur das Layout ist neu: Mit Einführung des „WLAN für Fahrgäste“ auf allen Buslinien der ÜSTRA und einigen regiobus Linien, hat auch das Fahrgastfernsehen einen neuen Sendeplatz. Wer sich in den Hotspot einwählt und ins Internet will, kann sich vorher über die aktuellsten Nachrichten informieren. Zudem wird das Fahrgastfernsehen nun durch eine ÜSTRA-Tochter – die Fahrgastmedien Hannover GmbH – betrieben. Damit ist die Redaktion näher an den hannoverschen Nahverkehr herangerückt und kann gewohnt schnell reagieren. Geplant ist übrigens auch eine eigene App. Auch intern hat sich viel getan. Schweimler: „Wir haben sämtliche Arbeitsabläufe innerhalb der Redaktion digitalisiert. Wir arbeiten als papierlose Redaktion und sind bei der Programmgestaltung völlig ortsunabhängig.“

(Foto: Florian Arp)

Internet, Smartphones, Digitalisierung – zum Start des Fahrgastfernsehens 1996 war das alles noch Zukunftsmusik. Damals ging die ÜSTRA völlig neue Wege und brachte Nachrichten aus aller Welt zuerst direkt in die Stationen. Die Bildschirme in den Stadtbahnen folgten pünktlich zur EXPO 2000 und machten die Neuigkeiten rund um Hannover dann auch mobil. Das Konzept ging auf: Die Fahrgäste konnten sich morgens auf dem Weg zur Arbeit direkt informieren und bekamen auf dem Heimweg dann ein neues Programm präsentiert. „Wir waren das erste Online-Medium im öffentlichen Raum. Das Konzept war und ist innovativ“, erklärt René Schweimler.

(Foto: Florian Arp)

Heute gehört das Fahrgastfernsehen längst zu den festen Größen der hannoverschen Medienbranche. Vor allem für die rund 470.000 Fahrgäste, die das Programm täglich verfolgen können.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum..
    Ich genieße es immer die aktuellen Meldungen lesen zu können, ein Vergnügen welches einem in den alten TW6000 und auch in vielen Bussen leider nicht vergönnt, ist, weil diese nicht über die entsprechenden Bildschirme verfügen..
    Vielleicht könnte man auch hier mal über eine entsprechende Nachrüstung nachdenken, denn es besitzen nicht alle Fahrgäste* ein Smartphone, und selbst diejenigen die eines haben gehen nicht automatisch damit über vorhandene Hotspots Online, sondern nutzen es anderweitig..
    Zu diesen kleinen „Mankos“ zählt dann auch die Tatsache, das in den Buslinien im Gegensatz zu den Haltestellen-Infos in den Bahnen keine Uhr vorhanden ist..
    hat man die vergessen ?
    Ausführliche Informationen für die Fahrgäste sind ganz sicher ein großes Plus im ÖPNV, also Daumen hoch, und weiter so..
    Das neue Layout ist auch schon aufgefallen, die neuen Hintergründe, und die besseren Farben sorgen für bessere Lesbarkeit der Redaktionellen Beiträge, dafür noch einmal ein großes Dankeschön..

    Grüße
    Heiko

    • Ein Nachrüsten in den älteren Fahrzeugen ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, daher wird das leider nichts. Wir planen aber auch eine App, sodass man nicht über das WLAN zugreifen muss. Man kann aber. ;)

  2. Ich denke, das viele Menschen das Fahrgastfernsehen nicht schauen, weshalb ich auch verstehe das es in den TW 3000ern weniger Fahrgastfernsehen gibt. Ich bin zwar minderjährig, finde es aber dennoch interessant und gucke es auf meinem Stammabschnitt zwischen meinem Wohnort und unserem Schrebergarten ziemlich gerne. Das liegt vor allem daran, das nicht nur über Nachrichten, sondern auch über anderes berichtet wird. Und meinem Vorredner kann ich mich nur anschließen: Warum gibt es in den Bussen keine Uhr? Oder warum läuft in den neuen E-Citaros auf dem rechten Bildschirm nur eine Information über die Elektrobusoffensive und nicht das Fahrgastfernsehen? Was ich auch nicht verstehe: Wieso laufen in den MAN lion‘s city hybrid Bussen auf beiden Bildschirmen die Nächste Haltestelle und nicht auf dem rechten noch das Fahrgastfernsehen. Außerdem sind die Bildschirme oft zu dunkel eingestellt. Mehrere Male hab ich aber auch auf der Linie 121 einen Bus mit Fahrgastfernsehen aus dem TW2000 angetroffen. Den Text könnte ich wahrscheinlich noch Kilometerweit schreiben, wie z. B. warum rafen manche Stadtbahnfahrer nicht, das sie 3 Wagen haben und nicht 2, weshalb man manchmal in der „Luft“ aussteigen muss, wieso sind die neuen Aufkleber in den TW2000 manchmal falsch herum aufgeklebt, wieso haben manche neue Sitze Schrauben und manche nicht, wieso lässt man alte Pilotprojekte (z. B. Tw2000 Lichtschranke) so wie sie sind, wieso hängt sich die Anzeige auf der Linie 6 so oft ab Mecklenheidestraße auf, wieso sind so viele Fis kaputt, wieso dies wieso das? Naja am Ende muss ich sagen das ich mit meinem Monatsticket ziemlich zufrieden bin und das ich in Hannover und Region von A nach B komme, und dafür danke ich euch.

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