Ihre Mission: Sauberkeit
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Ihre Mission: Sauberkeit

Sie fangen an zu arbeiten, wenn wir zu Hause zum Feierabend schon die Füße hochlegen: die Reinigungsteams der ÜSTRA. Nacht für Nacht schwingen sie Putzlappen, Wischer und Besen – damit den Stadtbahnen und Bussen am nächsten Morgen nicht mehr anzumerken ist, dass sie am Tag zuvor bis zu 22 Stunden im Einsatz waren und dabei zigtausende Fahrgäste befördert haben.

Die langen Arbeitstage gehen an unserer Fahrzeugflotte nicht spurlos vorüber. Bei den zahlreichen Fahrgastwechseln schleicht sich immer wieder Schmutz in Bus und Bahn: Laub, Schneematsch und Streugut – die Jahreszeiten und Witterungen spiegeln sich auch im Inneren unserer Fahrzeugflotte wider. Auch findet man dort ab und an Müll. Bei der großen Fahrgastzahl ist es jedoch nicht verwunderlich, wenn jemandem sein Taschentuch aus der Hose fällt oder ein Fahrgast seine Zeitung in der Bahn vergisst.
Ärgerlich sind hingegen die mutwilligen Verschmutzungen: beispielsweise Kaugummi auf den Sitzflächen oder Aufkleber an den Fensterscheiben. An einem Arbeitstag müssen die Fahrzeuge eine Menge mitmachen und ab und an sieht man ihnen das auch an.

Es benötigt viel Wasser, Putzmittel und flinke Mitarbeiter, damit jede Nacht hunderte Fahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht werden. (Foto: Florian Arp)

Fahrzeuginnenreinigung: an sieben Nächten in der Woche im Einsatz

Dass die Fahrzeuge am nächsten Morgen dennoch wieder frisch und sauber auf Strecke gehen, dafür sorgen die Mitarbeiter der protec service GmbH, einer ÜSTRA Tochterfirma, die die ÜSTRA mit der Reinigung der Fahrzeuge, Haltestellen und Stationen beauftragt hat. Aufgeteilt auf die fünf Betriebshöfe, reinigen sie Nacht für Nacht in kleinen Teams knapp 400 Fahrzeuge, die tagsüber auf Hannovers Straßen und Schienen unterwegs waren. Ab 20.30 Uhr sind die ersten protec Mitarbeiter damit beschäftigt, den Schmutz und Müll des Tages aus den Bussen und Bahnen zu entfernen und sie für den nächsten Einsatz wieder herzurichten. Für stärkere Verschmutzungen, wie Schmierereien, Kaugummis und Aufkleber, reichen Besen und Lappen nicht mehr aus. Diese Verunreinigungen werden sie in einer Sonderreinigung nur mit Einweichen und Abspachteln wieder los.

Zu den nächtlichen Unterhalts- und Sonderreinigungen kommen noch Intensivreinigungen, die jedes Fahrzeug alle sechs bis acht Wochen erhält: Dabei fegen und schrubben die Reinigungsteams die Böden, wischen die Scheiben, säubern die Sitzflächen und putzen Haltegriffe, -stangen und die Druckknöpfe für den Haltewunsch – anschließend sehen Bus und Stadtbahn wieder aus, als kämen sie gerade frisch aus dem Werk. Um den Sauberkeitsanspruch der ÜSTRA bei der großen Fahrzeugflotte zu erfüllen, ist das letzte Reinigungsteam bis 6.30 Uhr am nächsten Morgen im Einsatz.

Qualitätssicherung: ab 3 Uhr auf dem Betriebshof unterwegs

Bevor die erste Stadtbahn den Betriebshof verlässt und in einen neuen langen Einsatztag startet, wird die Sauberkeit der Bahnen stichprobenartig kontrolliert. Dafür ist ÜSTRA Mitarbeiter Ralf Mitschker zuständig.

Bereits um 3 Uhr tritt er auf einem der drei Stadtbahnbetriebshöfe seinen Dienst an. Dort überprüft er, ob die Wagen nach den Intensiv- und Sonderreinigungen wieder richtig sauber sind, keine Verschmutzung übersehen wurde und lässt gegebenenfalls nachbessern. Neben den Sitzen, Haltestangen und Scheiben im Wageninneren kontrolliert er auch den Fahrerstand auf Sauberkeit, damit nicht nur unsere Fahrgäste, sondern auch unsere Fahrer morgens in eine „frische“ Bahn einsteigen können. „Bei meinen Kontrollen stehe ich in engem Austausch mit der protec. Dabei entstehen neue Reinigungstechniken, wir machen das Arbeiten effizienter und verbessern den Sauberkeitsstandard stetig“, sagt der Qualitätskontrolleur.

[Dieser Text ist in der aktuellen Ausgabe des ÜSTRA Profil erschienen.]

 

 

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