Kein Fahrschein ist auch keine Lösung
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Kein Fahrschein ist auch keine Lösung

Immer wieder erreichen uns nicht nur über die Social Media Kanäle Fragen zu den Fahrkartenautomaten und warum es mittlerweile sechs Haltestellen gibt, an denen das Ziehen eines Tickets am Automaten nicht (mehr) möglich ist – weil der Automat fehlt.

Wie ihr sicher bereits aus der Presse erfahren habt, wurden zuletzt sechs unserer Automaten zerstört. Allesamt an Haltestellen, an denen nur ein Automat steht. Die unter euch, die keine MobilCard besitzen, stehen damit erstmal im Regen. Was ist also zu tun, wenn vor Ort kein Ticket gekauft werden kann?

  • Fahrscheine können ganz oldschool in einer Service- und Verkaufsstelle erworben werden. Eine Liste aller Service- und Verkaufsstellen findet ihr hier
  • Wem das zu 1.0 ist: Es gibt den Mobilitätsshop – entweder in der GVH App oder auf uestra.de
  • Im Notfall und einmalig: Sagt dem Fahrer/ der Fahrerin Bescheid und kauft einfach beim Aus- oder Umstieg ein Ticket an einer anderen Haltestelle! Der/ die Kollege/in meldet den defekten Fahrkartenautomaten und wir kümmern uns.

Im konkreten Fall kann natürlich ein Techniker nur wenig ausrichten. Aber wir versuchen so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. Leider sind Fahrkartenautomaten sehr teuer – es ist also nicht wirtschaftlichen die 30.000€- Maschinen in großer Stückzahl „auf Halde“ zu haben. Wir haben immer ein bis zwei Automaten in petto – danach müssen wir Neue ordern und die liegen beim Hersteller leider auch nicht auf Lager und müssen produziert werden. Daher können wir für die Zwischenzeit nur um Verständnis bitten.
Ihr wollt noch mehr über Fahrkartenautomaten erfahren? Dann bitte einmal hier entlang.

19 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. wenn der Automat kaputt ist ist der Automat kaputt. Warum erlegt die uestra dem Kunden auf zu zig Ausweichmöglichkeiten zu rennen um dann verspätet zum Ziel zu kommen? Der Kunde ist nicht schuld am Problem. Die uestra spart sich alles zusammen, die Tickets werden immer teurer und wer zahlts doppelt? Der Kunde! Wenn der Automat kaputt ist warum reicht der Fahrer nicht ein Einfachticket kostenlos raus anstatt den Kunden an der nächsten Haltestelle wieder rauszuwerfen damit er dann ein Ticket ziehen kann um… tja… zu spät zum Vorstellungsgespräch, zum Kunden, zur Arbeit zu kommen? Klar kann man sich zeitig aufmachen, ABER: Kundenfreundlich ist das definitiv nicht!

    • Dass die Automaten derzeit kaputt sind, dafür können wir auch nichts. Das war nämlich Vandalismus. Zudem muss niemand an der NÄCHSTEN Haltestelle ein Ticket ziehen, beim Ausstieg an der Zielhaltestelle reicht auch. Sollten die Fahrer parallel noch Tickets ausstellen sollen, würde das Zeit beanspruchen, die dann den Fahrplan sprengt. Und zeitiger braucht ja keiner mehr los: Dafür gibts ja die GVH Tickets in der GVH App oder im DB Navigartor. ;)

  2. Fahrkartenautomaten in der Bahn wären auch eine Lösung. Das gibt es in vielen anderen Städten auch. (Köln, München, Düsseldorf z.B.). Weniger Vandalismus.
    Aber allgemein in Deutschland sind die Ticketsysteme überall noch aus dem vorigen Jahrhundert. In Frankreich, Niederlande und UK sind Chipkarten oder sogar auch nur noch die Kreditkarte längst Standard.

    • Ja, aber wenn Fahrkartenautomaten in Fahrzeugen einmal defekt sind, müsste immer das ganze Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen werden. Steht der Automat lokal an einer Haltestelle, kann das Team vor Ort reparieren. Daher haben wir uns für die letztere Variante entschieden.

      • Hallo Frau Wendel!
        Wenn man defekte Automaten in den Bahnen nachts im Depot tauschen könnte, müsste keine Bahn extra aus dem Verkehr gezogen werden. Oder kurzer Tausch gegen eine Reservebahn?

        Weitere Vorteile: weniger Vandalismus, kein Personal müßte die Automaten mehr entleeren, das Geld „kommt“ ja jede Nacht zu Ihnen ins Depot gefahren, Auffüllen mit Ticketpapier ebenfalls problemlos möglich.

        Ergebnis: Mal mehr Kundenservice! Weniger Personal– und Kostenaufwand für Sie.

        • Die strategische Entscheidung die Fahrkartenautomaten an den Haltestellen und nicht in den Fahrzeugen vorzuhalten, ist aber bereits gefallen. Eine Umrüstung wäre teuer. Und Reservebahnen würde bedeuten, dass wir mehr Fahrzeuge anschaffen müssten. Auch dies ist ein enormer Kostenfaktor.

  3. Auf die GVH App zu verweisen und dort nur die teuren Einzeltickets zu verkaufen, ist doch wohl ein Joke. Seit Anbeginn wird gefordert, dort auch Sammeltickets anzubieten – es passiert aber nichts. Wenn man wenigstens die Einzeltickets dort aufgrund der geringeren Handlingkosten günstiger anbieten würde, wäre man schon einen Schritt weiter und würde vielleicht auch mehr Menschen in die App locken.

  4. Einige formlose Anmerkungen:
    vielleicht sollte man mal die Liste als goggle mapskarte erstellen
    und wie weit ist die nächste Verkaufstelle von der Haltestelle entfernt?
    Übrigens die Straße Bbothfelder Str. 27 kennt man stadtplan nicht (siehe Verzeichnis auf Eurer Seite)
    Und was passiert bei einer Fahrkartenkontolle am Bahnsteigende, wenn die Bahn schon weg ist, dann habe ich als fahrgast keinen beweis dafür das ich an der automatenlose Haltstelle eingestiegen bin?????????????

    • Es ist zwar nicht Google Maps, aber die Service- und Verkaufsstellen findet man in unserer Erlebniskarte: https://plaene.uestra.de/index.php/de/karte Da kann man auch mit Adressen arbeiten und sich die Entfernungen anzeigen lassen.
      Zu den Kontrollen auf den Bahnsteigen: Sollte dies passieren, können Sie einfach den Sachverhalt (Einstieg an einer Haltestelle mit defektem Automaten) erklären und unsere Fahrausweisprüfer notieren die Einstieghaltestelle.

  5. Sammeltickets nicht nur aus DB Automaten, sondern auch aus denen der Üstra, wünsche ich mir. Entwerten geht schneller als Einzelkauf an Automaten oder Smartphone

    • Das liegt daran, dass unsere Automaten Tickets zum direkten Fahrtantritt ausdrucken. Das ist bei der DB anders – dort werden alle Tickets erst durch den Zugbegleiter oder den Entwerter „abgestempelt“. Daher können aus unseren Automaten keine Sammeltickets kommen, weil wieder immer direkt entwertet wären.

  6. In Bremen gibt es Fahrkartenautomaten in allen Straßenbahnen und (!) an den Haltestellen (BSAG). Bremen ist es auch nicht zu teuer. Gegen Vandalismus wäre Videoüberwachung an den Haltestellen sehr empfehlenswert.

  7. Die Üstra bekommt es nicht in den Griff die Automaten funktionsfähig zu halten. Viele Fahrgäste werden als Betrüger mit Mahngeldern belegt oder müssen sogar schlimmstenfalls ins Gefängnis. Meist trifft es Menschen die aus prekären Verhältnissen kommen. Die sich nicht einmal mehr trauen Ihre Post zu öffnen da sie von alles Seiten scheinbar attackiert werden.
    Die Stimmung ist schlecht in der Bahn! Und damit auch in der Stadt!
    Statt dicker Strafen wünsche ich mir ein Angebot für maßgäbliche Betrüger. Es könnten z.B. kostenangepasste Monatskarten an die angeblichen Erschleicher verkauft werden.
    Mobilität durch Stadtbahnnutzung sollte kein Hindernis sein. Und es ist auch eine sozial ästhetische Frage wie das Stadtbahngeschäft damit umgeht. Wie sie Ihre Kunden behandelt. Das Ziel sollte sein das alltägliche Leben zu vereinfachen und umweltschonende Fortbewegungsmittel in der Gesellschaft zu fördern. Es gibt wie gesagt auch alternativen z.B. die Bremer Stadtbahn. Ihr seid nicht reich dadurch das ihr eure Finanzlücken mit Mahngeldern versucht zu stopfen. Ihr werdet reich sein wenn die Menschen mit vergnügen eure Fahrkarten kaufen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf! Bis dahin Joggen oder Fahrradfahren.

    • Ja, derzeit sind einige Fahrkartenautomaten aufgrund von Vandalismus zerstört und damit nicht betriebsbereit. Es sind mittlerweile so viele, dass auch unsere Reserven aufgebraucht sind und wir nicht jeden eins zu eins ersetzen können. Daher bitten wir die Fahrgäste ihre Fahrkarten in einer Service- oder Verkaufsstelle bzw. online zu kaufen. Die Beförderung ist schließlich eine Dienstleistung – wie das Haareschneiden beim Frisör auch – und muss bezahlt werden. Für alle denen es finanziell nicht so gut geht gibt es das „Sozialticket“. Diese Tickets sind billiger und können von den Bedürftigen (natürlich mit entsprechendem Nachweis) genutzt werden. Oftmals sind es genau diese Personen, die ehrlich sind und ein gültiges Ticket vorweisen können.

  8. Führt endlich Videoüberwachung an allen Haltestellen ein, um die Täter des Vandalismus endlich zu fassen! Sonst endet das nie und geht täglich weiter…

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