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„Tausendundeine Baustelle“: Feilschen und verhandeln auf dem Sperrpausenbasar

Baustellen im Streckennetz sind laut, machen Dreck und beeinträchtigen unseren Stadtbahnbetrieb. Dennoch sind Bauarbeiten an den Gleisen oder an Hochbahnsteigen notwendig und bei uns auch immer gut geplant. Die Baustellen- und Sperrpausenplanung erfolgt bei der ÜSTRA auf einem Basar. Das ist kein Witz: Auf dem Sperrpausenbasar geht es nicht um geknüpfte Teppiche oder orientalische Gewürzmischungen. Es wird festgelegt, wann, wo, für wie lange gebaut wird. Mittendrin in den heißen Verhandlungen ist Lars Rieger. „Efendi“ Rieger ist bei der ÜSTRA für den Betrieb der Bahnen während Veranstaltungen und Baustellen zuständig. Sein Team und er verhandeln mit der infra und der TransTecBau den jährlichen Baustellen- und Sperrpausenplan.

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Eine Dankesgabe für den Direktor

Im Oktober 2019 erhielt die ÜSTRA ein Angebot, das man nicht ablehnen kann: Von Privat wurde eine „Schmuckmappe“ vorgelegt, die im Jahre 1902 dem damaligen Direktor der Straßenbahn Hannover AG, Theodor Krüger, gewidmet war. Der Dachbodenfund gibt einige Rätsel auf, denn das damit verbundene erste Jahrzehnt der ÜSTRA Geschichte hat es in sich.

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Der ÜSTRA Abfallhüter – Ein Job für die Tonne

Am ÜSTRA Abfallhof, auf dem Stadtbahnbetriebshof Glocksee, müssen unsere Kollegen schon mal Schlange stehen. Nicht nur, weil dort alle vorbildlich Abstand halten, denn diese Schlangen gab es schon lange vor Corona. Sie warten auf ein Zeichen von Sebastian Gott, damit sie endlich ihre Schubkarren voller Schrott auf den Hof bringen dürfen. Dort wirft „der Herr Gott“ wie ihn die Kollegen nennen, einen prüfenden Blick auf die Abfälle.

Aber von vorne – ein Abfallhof bei der ÜSTRA? Ist das nicht nur was für die Müllabfuhr? Ganz und gar nicht! Wer, wie die ÜSTRA, mit viel Metall, Gummi,  Farbe, elektronischen und vielen weiteren  Bauteilen arbeitet, verursacht dabei eben auch mehr Abfall. Da kommen schon mal tausende Tonnen im Jahr zusammen. Damit diese nicht einfach nur verbrannt werden, kümmert sich Sebastian Gott höchstpersönlich darum, dass der Müll richtig getrennt und nachhaltig entsorgt oder weiterverarbeitet wird. Warum es ihm großen Spaß macht, für die ÜSTRA  Müll zu trennen statt Busse oder Bahnen zu fahren, hat Gott mir bei meinem Besuch auf dem Abfallhof erzählt.

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Neues vom TW 601: Auf der Zielgeraden

Es wird mal wieder Zeit, für ein Update aus der Werkstatt. Einige Monate konnten die fleißigen Schrauber des Förderverein STRASSENBAHN HANNOVER e.V. am TW 601 überhaupt nicht arbeiten, weil der restliche Fuhrpark ihre Arbeitskraft forderte und auch 2020 hatte mit Corona noch eine ungeplante Auszeit parat.

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EXPO 2000 – Gewinner war der Nahverkehr

Die meisten Menschen in Hannover – vor allem die unter 25-Jährigen – kennen mich als Pressesprecher der ÜSTRA und sind wahrscheinlich der Meinung, ich sei das schon immer gewesen. Tatsächlich bin ich aber erst seit 19 Jahren bei der ÜSTRA, nämlich seit September 2001. Vorher – von 1996 bis Ende 2000 – war ich in der Pressestelle der Gesellschaft beschäftigt, die von der Stadt Hannover, dem Land Niedersachsen, der Bundesrepublik Deutschland und deutschen Wirtschaft zu dem Zweck gegründet worden war, „die Weltausstellung in Hannover vom 1. Juni bis 31. Oktober 2000 vorzubereiten und durchzuführen“: die EXPO 2000 Hannover GmbH.

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