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„Das ist ja doof“ – Ein Rückblick auf das Jahr 2018

Vermutlich gibt es Pressesprecher, die nachmittags um halb vier ihre Büropflanzen gießen, auf ihren vier Seiten dünnen monatlichen Pressespiegel starren und denken: Auch heute hat wieder kein Schwein angerufen. Die sind wahrscheinlich beim Bundesverband Deutscher Dingsbumshersteller oder etwas ähnlich Spannendem angestellt und verbringen den Tag hauptsächlich damit, Journalisten anzubetteln, mal was über sie zu schreiben. Die Probleme hat man als Pressesprecher der ÜSTRA nicht. Saure-Gurken-Zeit ist bei mir nur, wenn ich die Füllung für die Rouladen vorbereite oder ein morgendliches Gegengift nach übermäßigem Alkoholverzehr benötige. Ich habe schon überlegt, ob wir von den Zeitungen nicht Gebühren nehmen könnten, denn ohne uns wären die Blätter ja halbleer. Weiterlesen

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Mit Pauke und Trompeten – das ÜSTRA Blasorchester

Als ich vor dem Hofdienstgebäude auf dem Döhrener Betriebshof auf einen Kollegen warte, habe ich plötzlich diese einprägende Melodie vom Weihnachtshit „Last Christmas“ im Ohr. Gegen meinen Willen summe ich den Refrain vor mich hin und frage mich, wie es bei strahlendem Sonnenschein und milden 10 Grad ausgerechnet dieses Lied in meinen Kopf geschafft hat. Verwirrt kommt der Kollege, auf den ich gewartet hatte, auf mich zu. Als ich ihm erkläre, dass mich hier gerade aus dem Nichts die Weihnachtsstimmung gepackt hat, lacht er nur. „So geht’s uns hier schon seit Ende August! Unser Blasorchester probt wieder.“

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Das Gutmensch-Experiment: Tanz der Spiegelneuronen

Neulich war wieder so einer dieser Muffelmorgen. Der Tag begann damit, dass ich – viel zu spät und viel zu verschlafen – nach einer gefühlten Ewigkeit im Winterwind in die Stadtbahn an meiner Heimat-Haltestelle Lortzingstraße einsteigen wollte, doch ein Pulk von Pendlern blockierte die Tür. Ich hetzte ein paar Meter weiter zum nächsten Einstieg und murmelte, während ich mich hineinschob, patzig und genervt so etwas wie „Hallo, geht’s noch?“ in meinen Schal. Wortlos und nicht minder muffelig schoben sich die zwei Fahrgäste, die sich direkt in der Tür breit gemacht hatten, knapp 30 Zentimeter zur Seite in Richtung Bahninneres, während die restlichen Menschen stur im Türbereich stehen blieben. Dabei findet man im Wageninneren immer einen Platz. Es ist erstaunlich, dass sich alles immer in den Türbereichen staut. Jedoch ist genau dies der Grund, warum das Ein- und Aussteigen behindert wird. Ich schob mich durch die Menschenmenge und war über das unfreiwillige Kuscheln wenig glücklich. Weiterlesen

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